Regenwasser nutzen und 50 % Trinkwasser sparen!

Die Kosten für Trinkwasser werden immer teurer

Die Kosten für Trinkwasser sind in den letzten 20 Jahren deutlich stärker gestiegen als etwa der Benzinpreis. Diese Entwicklung wird sich weiter verschärfen. Sauberes Trinkwasser bereitzustellen ist mit immer größerem Aufwand und damit höheren Kosten verbunden.

 

Bis zu 50 % Trinkwasser sparen

Nur für die Hälfte unseres täglichen Wasserkonsums brauchen wir Trinkwasser (ca. 122 Liter pro Person in Deutschland). Der Rest lässt sich leicht durch Regenwasser ersetzen.

 

Was ist die gesplittete Abwassergebühr?

In immer mehr Gemeinden wird die Abwassergebühr nun aufgeteilt, gesplittet. Das bedeutet getrennte Gebühren

für die Entsorgung von Schmutz- und Regenwasser.

1. Die Schmutz-Wassergebühr, Gebühr für das Ableiten der Trinkwassermenge (zuzüglich evtl. Brauchwasser)

2. Die Oberflächen-Wassergebühr, Gebühr für das Ableiten des Regenwassers. Die Höhe bemisst sich nach Größe und Art der versiegelten angeschlossenen Flächen.

Das bedeutet konkret:

Je mehr Regenwasser auf einem Grundstück versickern kann, desto geringer sind die Gebühren.

Oder umgekehrt: je stärker die Versiegelung und Ableitung in den Kanal ist - z. B. in Gewerbegebieten oder kommunalen Flächen - desto höher sind die Gebühren.

Das schafft also finanzielle Anreize zur Entsiegelung, zur Nutzung und zur Versickerung des Regenwassers vor Ort.

 

Trennen Sie sich vom Regenwasserkanal!

Bei der zentralen Abwasserableitung gibt es Trennwasserkanäle (getrennt nach häuslichem Abwasser und Regenwasser) und Mischwasserkanäle. Die in Deutschland gängigeren Mischwasserkanäle werden zukünftig schrittweise auf Trennwasserkanäle umgerüstet. Wer sein Regenwasser dann in das Kanalsystem einleitet, muss für den Neuanschluss finanziell selbst aufkommen, was schnell höhere vierstellige Beträge bedeuten kann.

Schlaue Köpfe beugen vor, sie nutzen und versickern ihr anfallendes Regenwasser auf dem Grundstück. Ein Neuanschluss an den separaten Regenwasserkanal kann dann komplett entfallen. Die i.d.R. jährlich anfallende Oberflächen-Wassergebühr wird natürlich zusätzlich eingespart.

Machen Sie sich unabhängig von steigenden Gebühren und möglichen kommenden Zwangsauflagen für den Anschluss an Regenwasserkanälen. Es lohnt sich.

 

Sparprogramm 1: Bewässerung für den Garten

Weiches, kalkarmes Regenwasser mögen Pflanzen besonders gern. Was liegt also näher, als Regenwasser zu sammeln und für die Bewässerung an trockenen Tagen zu nutzen?

So blüht der Garten auf und der Trinkwasserhahn bleibt zu.

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Sparprogramm 2: Nutzung für den Haushalt

Überall dort, wo keine Trinkwasserqualität erforderlich ist, kann Regenwasser im Haus eingesetzt werden: Bei der

Toilettenspülung, beim Wäsche waschen oder beim Putzen. So können bis zu 50 % wertvolles Trinkwasser eingespart werden. Ein weiterer Vorteil von Regenwasser ist die meist geringere Wasserhärte und damit auch der Gehalt an Mineralstoffen, die sich absetzen können. Man braucht weniger Waschmittel und in der Waschmaschine sowie im WC setzt sich kein Kalk mehr ab.

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Gibt es gesundheitliche Bedenken?

Verschiedene Untersuchungen, z. B. von den Hamburger Wasserwerken, belegen ganz klar, dass nach hygienischen Kriterien kein Unterschied festgestellt werden konnte, ob die Wäsche mit Trinkwasser oder Regenwasser gewaschen wurde.

 

Die Quintessenz: 5 gute Gründe um Regenwasser zu nutzen

1. Sie sparen Geld durch weniger Trinkwasserverbrauch.

2. Sie werden unabhängiger von den Wasserversorgern und der Wasserpreisentwicklung.

3. Sie vermeiden Kosten, die eine Ableitung von ungenutztem Niederschlag ins Kanalnetz verursacht.

4. Sie tragen aktiv zum Umweltschutz bei und schonen unsere wertvollen Trinkwasservorräte.

5. Die Kanalisation wird entlastet, da ein Teil des Regenwassers nicht in das Kanalnetz weitergeleitet wird.

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